Vielen, vielen Dank an eure kontinuierliche Unterstützung, virtuell und vor Ort! ❤️

Dank eurer Unterstützung haben wir mittlerweile knapp 17.000€ auf den Spendenkonten – auf gofundme und über direkte Spenden auf’s Konto. Das ist einfach der Wahnsinn!!

Nachdem über Wochen nur minimale Arbeiten ausgeführt werden konnten, weil die Firmen entweder Betriebsurlaub hatten (in den Herbstferien) oder aber zu wenige Arbeitskräfte (Fachkräftemangel), geht es nun endlich los: Die neue Brandschutzmauer zwischen Wohnhaus und Scheune ist hochgezogen, eine neue Feuerschutztür (statt der alten Holzstalltür) ist eingebaut, und die Gerüste sind weg (Foto 1). Das Häuschen, das wegen der Brandschäden leider komplett abgerissen werden muss, wurde vorerst zu Hälfte abgerissen, damit das neue Gebäude daneben gebaut werden kann (Foto 2). Hier soll später wieder Helmuts Holzwerkstatt hinkommen, aber vorerst wird es das Winterquartier für die Ziegen werden, die ja momentan noch komplett im Freien leben. Das war – dank des eigentlich zu trockenen Wetters – bisher gut möglich. Wir hoffen nun, dass der Übergangsstall fertig wird, ehe der Herbst in den Winter übergeht. Dazu wurde das Fundament des Häuschens mit den alten Sandsteinen neu hochgemauert und verfugt (und Helmut durfte den Radlader fahren). Letzte Woche wurde neben dem Häuschen eine Baugrube gebaggert für den Betonboden der neuen Holz- und Werkzeughalle und mit feinem Basaltschotter gefüllt. Kommende Woche sollten die Fundamente eingezogen werden, und wenn das alles getrocknet ist, kann endlich das erste Gebäude aufgestellt werden. Damit all diese Bauarbeiten stattfinden konnten, und weil sie vom Feuer so stark beschädigt waren, mussten die Bäume , die direkt am Hof stehen, leider arg gekürzt werden – hier die gestutzte Linde (Foto 6). Außerdem wurde inzwischen der beschädigte Dachstuhl des Wohnhauses erneuert, neu gedeckt, und innen geht es nun mit der Dachisolierung weiter. Danach kann der Heizungsbauer die geschmolzenen Heizrohre neu verlegen, und der Holzfußboden kann eingezogen werden. Helmut hat den Offenstall der Pferde ausgebessert, so dass auch die nun bei schlechtem Wetter ein Dach über dem Kopf haben werden – allerdings können sie den Offenstall noch nicht beziehen, da der Zaun des Auslaufs teils verbrannt ist, teils bei den Abbrucharbeiten beschädigt wurde, so dass wir auch den Auslauf erst noch fertigstellen müssen. So weit der Stand der Dinge. Marion, die ja im obersten Stockwerk gewohnt hat, und Christa, die Bewohnerin des Häuschens, sind nun beide in den ersten Stock gezogen, in dem bis vor einem Monat noch zwei Untermieter wohnten. Diese wollten aber gerne in die Stadt ziehen, und insofern hat sich das wunderbar gefügt..

Zu euren Fragen, ob wir Unterstützung brauchen – O-Ton: “Mit Helfen ist es schwierig. Es gibt zwar immer viel zu tun, aber das muss dann ziemlich spontan passieren und ist sowohl vom Wetter als auch von den Handwerksfirmen abhängig. Es gibt einige Aufräum- und Entrümplungsarbeiten. Bei all denen lohnt es sich aber nicht, dass jemand von weit her kommt. Das sind jeweils Arbeiten von vielleicht 2 Stunden oder so…”. Wer also vor Ort ist und mit Anpacken möchte – meldet euch gerne. An alle anderen: vielen Dank für das Angebot, wir wissen es sehr zu schätzen.

Wir wünschen euch einen guten Start in den November, und schicken euch viele Grüße, und wie immer: Vielen, vielen Dank! Ohne euch wäre das hier alles so gar nicht möglich!!